Infos Über Mich

Hier findest du einige Informationen zu meiner Seite. Ich erzähle kurz, wer ich bin, warum es diese Seite gibt und was genau hier in Zukunft so passiert.

Wer bin ich?

Mein Name ist Frank Freitag (kein Witz!) und ich bin in Deutschland geboren. Schon als kleiner Junge habe ich Bücher über ferne Länder, andere Kulturen und all die Wunder, welche es auf unserer Welt zu entdecken gibt, gelesen. Abgesehen von diesem Interesse war ich schon früh von Architektur, besonders von noblen und luxuriösen Villen fasziniert. Mein Vater hat mir regelmäßig Immobilienzeitschriften und Magazine mitgebracht, in denen ich stundenlang geblättert habe (damals waren Computer und Internet noch nicht verbreitet wie heute). Später habe ich im Internet Bilder bestaunt und diverse Urlaubs- und Reise-Blogs gelesen.

Vermutlich war dieser Gedanke schon sehr früh in meinem Kopf, doch richtig bewusst wurde ich mir dessen erst während meiner Schulzeit in der dritten und vierten Klasse: Ich wollte mein Leben mit Reisen verbringen!

Was ein toller Gedanke! Und was für ein unrealistischer Gedanke…

Wer möchte denn nicht gerne seine Zeit mit wunderschönen Reisen verbringen? Die verschiedensten Kulturen und Völker kennenlernen, Wildnis und Natur auf der ganzen Welt bewundern… Nur wenige würden solch ein Angebot ablehnen – vermutlich. Doch ebenso werden nur die wenigsten die Möglichkeit haben ihr Leben so zu verbringen.

Selbst, wenn mir zu diesem Zeitpunkt noch nicht klar war, wie unwahrscheinlich es war, dass gerade ich solch ein Leben leben würde, wusste ich mit absoluter Sicherheit, dass dies mein Ziel im Leben war und ich es erreichen würde. Vielleicht war es auch gerade die Tatsache, dass ich mir über die Schwierigkeit dieses Unterfangens nicht bewusst war, was mich letztendlich dorthin gebracht hat, wo ich heute bin.

Als ich meinen Eltern das erste mal beiläufig beim Abendessen von meinem Ziel erzählte, haben sie nicht gelacht oder das ganze als wilde Idee, welche morgen wieder vergessen ist, abgetan. Sie haben mir auch nicht den Kopf getätschelt und nach einem „Ja ja, mein Sohn“ direkt wieder alles vergessen. Viele Eltern hätten so reagiert, doch nicht meine Eltern. Vom ersten Moment an wussten sie, dass ich es ernst meinte. Fragt mich nicht wieso oder woher, denn nichtsdestotrotz war ich noch ein Grundschulkind und da erzählt man doch normal vieles, wenn der Tag lang ist. Jedenfalls fragen sie mich, warum ich dies wollte und ob ich mir sicher war. Über eine Stunde verbrachte ich mit Erzählungen und Erklärungen. Als ich schließlich fertig war, guckte mein Vater mich an und erklärte mir, dass ich dieses Ziel ohne Frage erreichen werde, doch dafür muss ich mich voll und ganz darauf konzentrieren und hart arbeiten. Ich wurde nicht als verwöhntes und faules Kind großgezogen und dem verdanke ich, dass diese Worte mich damals nicht demotivierten oder erschreckten. Ehrlich gesagt berührten sie mich kein bisschen, denn ich wusste ganz genau, dass man etwas tun musste, um etwas zu erreichen. Es war also an der Zeit für mich meinen Weg zu Beginnen.

 

Die Weltreise

Meine Eltern waren weder besonders wohlhabend, noch besonders gebildet, doch das lag nicht an mangelnder Intelligenz (im Gegenteil, davon hatten sie reichlich), sondern an ihrer Kindheit und Jugend. Meine Eltern sind als Nachbarn aufgewachsen und hatten beide sehr, sehr reiche Elternhäuser. Doch Geld, Reichtum und Ansehen waren für die beiden nie wichtig. Ich weiß nicht genau, was damals alles vorgefallen ist, nur soviel, dass meine Großeltern sich quasi nicht um ihre Kinder gekümmert haben und stattdessen Angestellte im Haus sie großgezogen haben. Mit 16 Jahren sind meine Eltern dann zusammen abgehauen und haben gleichzeitig auch die Schule abgebrochen. Der Opa meines Vaters, also mein Uropa, war der einzige, der Verständnis für die beiden hatte und über alles bescheid wusste. Er kaufte den beiden eine kleine Wohnung und gab ihnen genügen Geld, um ein Jahr über die Runden zu kommen. Über die Runden kommen ist wörtlich gemeint, denn mein Uropa hatte den beiden von Anfang an klar gemacht, was es heißt auf den eigenen Beinen zu stehen und ihnen gesagt, dass er sie abgesehen von dem Startkapital nicht weiter finanziell unterstützen werde. Sie arbeiteten hart und bauten sich ihr kleines, aber glückliches und zufriedenes Leben auf.

Versteht mich nicht falsch, es gab keinen Hass oder derartiges zwischen meinen Eltern und deren Eltern. Nachdem meine Eltern fest im Leben standen haben sie auch wieder Kontakt zu ihren Eltern gehabt und auch ich habe meine Großeltern viele Male besucht. Mittlerweile sind sie verstorben und ihr Vermögen wurde von meinen Eltern gespendet (wie ich heute weiß, haben sie damals nicht alles gespendet, sondern einen Anteil auf meinen Namen zur Seite gelegt, damit ich in angemessenem Alter selbst entscheiden konnte – ich habe damit eine Hilfsorganisation in der Dominikanischen Republik gegründet).

Worauf ich eigentlich hinauswollte ist, dass meine Eltern begannen Geld für eine Weltreise zu sparen und mir zu meinem Abitur eben diese Weltreise mit ihnen zusammen schenkten. Es war das erste mal überhaupt, dass ich verreiste und es war einfach unglaublich. Es war direkt vor unsere Weltreise, als ich das bereits angesprochene Erbe erhielt und obwohl ich zu diesem Zeitpunkt mehr als je zuvor reisen wollte und ansonsten kein Geld hatte, gründete ich während der Reise die Hilfsorganisation und spendete dieser das gesamte Erbe. Bestimmt schon tausende Male wurde ich gefragt, warum ich mich so entschieden habe. Warum ich Geld in einer Menge, mit der ich ohne weiteres mein Leben lang hätte um die Welt reisen können und damit meinen Traum leben würde, bis auf den letzten Cent für meine Hilfsorganisation spendete.

 

Der Unterschied zwischen leben und leben

Warum habe ich das Geld weggegeben? Auf der Weltreise sind mir zwei Dinge klar geworden.

  1. Die Welt lernt man nicht als wohlhabender Urlauber kennen
  2. Freiheit und Unabhängigkeit kann man nur genießen, wenn man sie selbst geschaffen hat

 

Viele, viele Menschen widersprechen mir in diesen Punkten, aber vermutlich hat auch keiner dieser Menschen jemals auch nur annähernd die Erfahrungen wie ich gemacht. Ich bin besessen die Welt zu entdecken und zwar die guten und schlechten Seiten. Mit mehreren Millionen auf dem Konto bin ich um die Welt gereist und habe dieses Geld letztendlich weggegeben, nur um anschließend 7 Tage die Woche, 14 Stunden pro Tag damit zu verbringen mein eigenes Unternehmen zu gründen, welches mich mit dem Geld versorgt, das ich benötige, um weiter um die Welt zu reisen. Für 99,9% der Menschen klingt dies dumm und unlogisch. Doch für mich ist es das nicht. Freiheit und Unabhängigkeit sind mit das schönste auf der Welt, doch wahre Freiheit und Unabhängigkeit hat man erst, wenn man sich diese selbst aufgebaut hat. Glaubt mir, denn ich bin einer der weniger Menschen, die tatsächlich den Vergleich haben. Vom Millionenerben zum freiwilligen Tellerwäscher zum Selfmade-Millionär (mein Unternehmen habe ich mittlerweile verkauft).

Heut bin ich nun also ein freier Mann, der 90% des Jahres auf Reisen verbringt.

 

Warum gibt es diese Seite?

Ehrlich gesagt, gibt es keinen besondern Hintergrund, warum ich diese Seite habe. Ich schreibe ab und an gerne mal über Erlebnisse, Länder, Kulturen oder ähnliches und dachte mir, auf diese Weise können auch andere davon profitieren.

 

Was passiert hier in Zukunft?

Es gibt kein Konzept oder dergleichen, ich schreibe ganz einfach wonach mir ist und wann mir danach ist. Da ich sehr oft für mehrere Wochen kein Internetzugang zur Verfügung habe, wird es jedoch mit Sicherheit keine regelmäßigen Beiträge geben.

Einige Themen, die vermutlich öfter auftauchen werden, sind die Villen und besonderen Hotels in denen ich meine Zeit verbringe und Geschichten meiner Erlebnisse.

Falls mich irgendwer kontaktieren möchte, kann er das hier tun. (Geduld haben, ich bin wie gesagt oft nicht erreichbar).

Ansonsten habe ich noch einen (mehrheitlich englischen) Twitter Account (siehe Seitenleiste rechts), eine Google+ Seite und einen WordPress Blog, wo tagtäglich Dinge gepostet werden, die mich interessieren.