Dating & Reisen – Andere Länder, andere Sitten

Los gehts!

Lieber Leser, bevor wir beginnen, einigen wir uns doch auf ein freundschaftliches, geschlechtsneutrales DU. Ich schreibe dir diese Worte, weil ich gehört habe, du möchtest eine Reise quer durch Europa machen und dabei verfolgst du nebenbei auch den Plan die ein oder andere Frau auf ein Date zu verführen. Um dich dabei möglichst gut zu unterstützen und dir zu helfen das richtige Auftreten bei deinen Dates zu haben, kommen nun einige Tipps von mir und zweier Freunde, die bereits Erfahrungen auf diesem Gebiet gemacht haben. Los gehts!

Erste Station, Portugal!

Jedes Land hat, wie bekannt, so seine Eigenheiten, bekannte und weniger bekannte gesellschaftliche und kulturelle Merkmale. Wir kennen sie aus dem Geografie-Unterricht, aus dem Fernsehen, Büchern, Internet oder noch besser, durch eigene Erfahrungen, Stichwort: Urlaub in Italien. Gängige Stereotypen, die mehr oder weniger der Wahrheit entsprechen. Die Deutschen und ihre Pünktlichkeit und Humorlosigkeit, die stolzen Franzosen mit ihrem Rotwein zu jeder Mahlzeit, die feurigen Südländer mit starkem »Mammabezug« oder die kühlen Skandinavier, die erst bei 0,5 Promille erst auftauen. So weit, so klar. Doch wie ist es in Sachen Liebe bzw., weil du ja noch am Anfang deiner Reise stehst, mit dem Dating? Nun, wenn du in Portugal unterwegs bist, so halte dich an folgende 6 Tipps meiner Freundin Veronika:

Flagge von Portugal

  1. Begrüßung
  2. Höflichkeit
  3. Lockere Termine
  4. Nicht Riechen
  5. Fisch
  6. Bezahlen

Sie ist seit mehreren Jahren fest mit ihrem portugiesischen Freund zusammen, doch bevor es so weit kam, wurde sie mit einigen, für uns Nicht-Portugiesen fremden Gewohnheiten beim Dating konfrontiert. Sei nicht erschrocken, wenn dich dein portugiesisches Date bereits zur Begrüßung küssen möchte. Da ist sich nicht etwa jemand bereits zu früh seiner Sache sicher, nein, sie begrüßen sich nun mal immer mit einem Kuss auf die Wange. Das ist so ihre Tradition; gilt übrigens für die meisten Südländer (aber auch die Ungarn machen es gerne, ja sogar Männer unter sich tun es so). Des Weiteren sind sie sehr höflich und bedanken sich für praktisch alles, wohl auch dafür, dass du zum Date gekommen bist. Kann auf Dauer zwar nerven, aber hey, könnte auch schlimmer sein. Wie etwa, wenn es um ihre Unpünktlichkeit geht. Sei ehrlich, wenn sich dein Date um fast 30 Minuten verspätet, bleibst du da noch locker sitzen in der Bar, bestellst dir etwa noch was zum Trinken, oder schreibst bereits entnervt deinem/deiner Freund/Inn, dass du wieder sitzen gelassen wurdest? Nun, keine Sorge, bestell dir ruhig noch einen Drink, denn Portugiesen haben es nicht so mit der Pünktlichkeit, sie nehmen sich gerne Zeit und kommen gerne etwas später. Das ist ganz üblich, normal bei ihnen und hat nichts mit Unhöflichkeit zu tun. Also nur die Ruhe bewahren. Kommen wir noch kurz zum Essen, falls du dir statt einer Bar lieber ein Restaurant als Ort deines ersten Dates ausgesucht hast. Ich hoffe, du magst Fisch, denn das kommt bei ihnen sehr oft auf den Teller. Klar, wer so nah am Ozean lebt. Du kannst dir aber sicher sein, du wirst wohl kaum wo besseren Fisch essen, als dort. Doch Vorsicht! Auch wenn er noch so gut riecht, es gilt in Portugal als unhöflich am Essen zu riechen. Also Nase weg und lieber so genießen. Und wenn dein Date gut gelaufen ist, kommt zum Schluss noch die leidige Frage nach dem: Und wer bezahlt jetzt? In Portugal tut dies IMMER der Mann. Alles andere ist ein No-Go. Also Obacht die Herren.
So, alles verstanden, bereit für den Trip nach Portugal? Klar, genieße es, immer schön locker bleiben und halte dich an meine Tipps, dann klappt es auch mit der Liebe, versprochen.

Zweite Station, Europa!

So, wenn jetzt Portugal dann doch nichts für dich ist, es gibt ja auch andere Länder in Europa. Es könnte ja sein, dass du noch Student bist und so im Rahmen des Studiums vielleicht ein Semester im Ausland verbringen möchtest. Frankreich, Italien, Ungarn, Polen oder doch lieber Slowenien oder Kroatien im Süden? Alles Top-Adressen, hat mir mein Freund Nino aus gemeinsamen Studienzeiten bestätigt. Grundsätzlich sind sich in Europa viele junge Frauen und Männer ähnlich, besonders natürlich während der Studienzeit, aber doch sind nicht alle gleich. Nichts ist schöner als eine Universitätsparty, wo die europäische Jugend gemeinsam feiert. Hast du das Glück bei einem solchen Event dabei zu sein, kannst du locker mit dem Flirten loslegen, denn selten wo hast du bessere Chancen, als da. Aber auch hier gelten Regeln. Jede Person ist anders, und andere Kulturen haben dann doch auch ihre eigenen Gesetze. Sei bei solchen Dates immer offen und auch spontan, frei nach »expect the unexpected«. Sei aber auch locker und erwarte nicht die große Liebe, denn wir wissen alle, es wird wohl bei einem Flirt bleiben. Außer du findest tatsächlich die Liebe deines Lebens, dann Chapeau mein Freund! Wichtig ist aber, genieße die Zeit mit der Person, sei neugierig und bereit zu lernen. Ich persönlich habe bei solchen Dates immer versucht mehr über das Herkunftsland bzw. Ort der Person zu erfahren, wollte mit Wissen über ihr Land glänzen. Aber halt, nicht jetzt in Wikipedia die fünf größten Politiker Griechenlands checken. Nein, zeige ihr/ihm persönliches Wissen, falls du etwa schon mal in diesem Land warst, was du dort erlebt hast, vielleicht hast du ja Verwandten dort oder magst die Musik, Filme, Literatur, die aus diesem Land kommen. Und wichtig, die Sprache! Es wird wohl Englisch sein, mit der ihr kommunizieren werdet, aber probiere ruhig auch einige Wörter aus ihrer/seiner Sprache zu sagen oder lass dich von ihr/ihm einige beibringen. Das macht Spaß und du zeigst damit deinen Respekt ihrer/seiner Kultur gegenüber, und das ist immer gut. Vertraue mir.

Endstation, zu Hause!

So mein lieber Freund, das war unser kurzer Crashkurs in Sachen Dating & Reisen. Ein Paar Tipps, damit du vorbereitet bist. Merk dir aber, egal wo hin du fährst und wen du triffst, Grenzen existieren nur in unseren Köpfen, lerne und sei offen für die Person, die hinter einer Nationalflagge steht, denn wir sind doch alle Menschen, egal woher wir kommen.

Geheimtipp Gasteinertal – Teil 2

Bad Gastein, das ehemalige „Monte Carlo der Alpen“, war zu k.u.k.-Zeiten ein weltbekannter Kurort und beherbergte viele berühmte Persönlichkeiten. Heute ist nur noch ein Teil seiner alten Gebäude erhalten und es entwickelt sich langsam eine jüngere Kultur.

Ich komme an einem dieser alten Gebäude vorbei. Es ist das „Haus Austria“, in dessen Fenstern eine Bildergalerie von der „Sommerfrische“ bekannter Persönlichkeiten aus längst vergangenen Zeiten in Bad Gastein erzählt. Ich sehe mir den berühmten Gasteiner Wasserfall an und spaziere dann durch den Ort. Im Merangarten höre ich Musik und fröhliche Menschenstimmen;  der Jazz-Sommer ist eröffnet. Im Ortskern laden kleine Restaurants, Pubs, Bars und ein Klub zum Feiern ein, doch es sind hauptsächlich die skandinavischen Gäste, die an diesem Abend die Einladung annehmen. Morgen werde ich mir die avantgardistischen Kunstwerke des Kunstfestivals „sommer.frische.kunst.“ genauer ansehen.

Am nächsten Morgen fahre ich mit der neuen 8er-Gondel auf den Stubnerkogel. Auf dem Gipfel des pyramidenähnlichen Bergs genieße ich die Aussicht vom „Glocknerblick“ und wandere über den Felsenweg zu einem zweiten Aussichtspunkt. Bei schönem Wetter kann man bis zu 100 Kilometer weit sehen und sogar die Dolomiten erkennen. Als Nächstes wage mich über die 140 Meter lange Hängebrücke, die ganzjährig auf 2.300 Metern begehbar ist. Unter mir geht es 28 Meter in die Tiefe.

Wieder im Tal angekommen, führt mich mein Weg weiter ins idyllische Kötschachtal, und ich wandere vom Hoteldorf „Grüner Baum“ bis in die Prossau. Der Forstweg schlängelt sich auf dem schmalen Talboden durch eine Almlandschaft und mir kommt eine Pferdekutsche mit Touristen entgegen. Dann geht rechts über eine Brücke der Wanderweg zum Reedsee weg. Der anspruchsvollere Wanderweg führt auf den Graukogel, der von der anderen Seite mit einem Zweier-Sessellift erschlossen ist. Die Attraktion am Graukogel ist der wunderschön gestaltete Zirbenweg mit vielen Entspannungsoasen.

Am Tag darauf ist mir ist nach Erholung. Doch statt in die gemütliche Felsentherme zieht es mich in den einzigartigen Heilstollen in Böckstein. Die radonhaltige Luft in dem fast zwei Kilometer langen Stollen soll bei Erkrankungen des Bewegungsapparats, der Atemwege und der Haut helfen und auch eine vorbeugende Wirkung haben. Auf meinem Weg dorthin komme ich an der wunderschönen kleinen Böcksteiner Kirche und dem Montanmuseum Altböckstein vorbei. Eineinhalb Stunden später sitze ich in einen Bademantel gekleidet in einem kleinen Zug, der mich auf meiner Schnupperfahrt zur ersten Kammer im Heilstollen bringt. Die Luft hat fast 70% Luftfeuchtigkeit, tiefer im Berg sogar 90%. Gut, dass wir bald bei unseren Liegen im Stollen ankommen.

Wie neugeboren starte ich in meine letzte Etappe und fahre der Mautstraße entlang nach Sportgastein, einem Hochplateau auf 1.600 Metern Höhe. Dort schlängelt sich ein kleiner Bach durch die Almlandschaft, in der mehrere kleine Almhütten stehen. Ich spaziere durch die Graslandschaft. Von Sportgastein aus kann man größere Wanderungen unternehmen, z.B. aufs Schareck oder entlang dem alten Römerweg Richtung Süden. Doch das ist mir heute zu viel. Ich kehre in einer der Almhütten ein, stärke mich mit einer Jause aus selbstgemachtem Almkäse und stoße mit einem selbstgebrannten Vogelbeerschnaps auf das Ende meines Kurzurlaubs an.

Geheimtipp Gasteinertal – Teil 1

Gastein im Sommer. Ich fahre durch den Klammtunnel und bin schon gespannt, was mich am anderen Ende erwartet. Die Fahrt von Salzburg hat nur etwas mehr als eine Stunde gedauert, und schon bin ich in einem der vielen Bergtäler. Einem, das im Pongau liegt und im Süden an den Nationalpark Hohe Tauern und Kärnten grenzt.

Der Tunnel ist zu Ende, ich fahre rechts in die Kurve und sehe einen Wegweiser, der Fußgänger Richtung „Entrische Kirche“ schickt, einer Schauhöhle mit wunderschönen Tropfsteine und Sinterbildungen. Als nächstes fahre ich durch einen Felsen, auf dem über mir eine kleine Burg ragt. Es ist das frühere Sicherungs- und Verwaltungszentrum von Gastein, die Burg Klammstein, die heute als Museum fungiert und auf der Ritteressen veranstaltet werden.

Entlang der Eisenbahnstrecke geht es weiter nach Dorfgastein. Schon von Weitem sehe ich die Liftanlage, die Wanderer auf den Gipfel Fulseck bringt. Bei Dämmerung und im Winter werden die Stützen in einem warmen Goldton beleuchetet. Dorfgastein ist ein malerisches Dorf, eingebetet zwischen bewaldeten Hängen, Bergen und Wiesen. Sein ländlicher Charakter wird jedes Jahr am ersten Augustwochenende mit dem großen Dorffest gefeiert, das Besucher von Nah und Fern anlockt. Der große Umzug am Sonntagvormittag mit geschmückten Wägen und ausgerückten Vereinen ist ein Highlight, ebenso das Konzert der „Trachtenmusikkapelle Strochner“.

Ich biege auf den Liftparkplatz ein, ziehe meine Bergschuhe an, packe meinen Rucksack und fahre mit der Sechsergondel zum Fulseck hinauf. Von oben hat man ein wunderschönes Rundumpanorama. Ich sehe den Dachstein und das Großarltal im Osten, die Tauern und den Sonnblick im Süden, das Wiesbachhorn, den Großglockner und den Bernkogel im Westen. Im Norden schlängelt sich der Gratwanderweg zum „Hausberg“ Schuhflicker und weiter zu den Paarseen. Ich entscheide mich aber für den Weg zum Spiegelsee und drehe eine kurze Runde über den Barfußweg. Über mir sehe ich ein paar Paragleiter kreisen, die dank der idealen Thermik immer höher steigen. Das nächste Mal werde ich auch einen Tandemflug wagen.

Den nächsten Stopp lege ich acht Kilometer weiter in Bad Hofgastein ein. Der Kur- und Kongressort lebt schon lange vom radonhaltigen Thermalwasser, und besonders die Alpentherme mit ihrer großen Saunalandschaft profitiert davon. In der Marktgemeinde bummle ich gemütlich durch das Zentrum mit seinen kleinen, feinen Geschäften und lausche in der überdachten Alpenarena einem Freiluftkonzert des Kurorchesters. Gegenüber sehe ich die Schlossalm mit ihrer Standseilbahn. Sie führt in ein weiteres Wandergebiet mit einem Übungsklettersteig bei der Bergstation. Wer Kinder mit hat, kann sich und ihnen eine Abfahrt ins Tal mit Monsterrollern oder Mountaincarts gönnen.

Ich folge der Gasteiner Ache, vorbei am Weitmoser Schlössl und der Abzweigung ins Angertal. Ich überlege, mir den Bogen-Parcour oder die Knappenwelt, die vom früheren Gold- und Silberabbau erzählt, anzusehen, doch die Zeit drängt. Weiter geht es am Golfplatz vorbei nach Bad Bruck, wo das bekannte Gasteiner Mineralwasser abgefüllt wird. Über mir sehe ich die Silhouette vom Graukogel, dessen schneebedeckte Spitze in der Abendsonne leuchtet. Über die steile alte Straße geht es hinauf nach Bad Gastein.

Die 10 besten Souvenirs aus Australien

Meine letzte Reise hat mich nach Australien geführt und aus diesem Anlass habe ich hier eine kleine Liste der 10 besten Souvenirs aus dem wunderschönen Australien.

Vegemite

Vegemite ist ein dunkelbrauner, vitaminreicher Brotaufstrich, der aus Hefeextrakt hergestellt wird. In Australien hat er Kultstatus und wird nicht nur als Brotaufstrich verwendet, sondern findet auch beim Kochen Einsatz.   

Opale

Ein Großteil aller Opale weltweit kommen aus Australien, daher ist es naheliegend, dass man hier die günstigsten erwerben kann. Bekannte Gebiete wie Coober Pedy (Nähe Alice Springs) oder Lightning Ridge beliefern alle Souvenirgeschäfte im Land.  Da es verschiedene Opale in den unterschiedlichsten Preisklassen gibt, sollte für jeden Geldbeutel etwas dabei sein.

Tim Tams

Tim Tams sind Schokoladenkekse, von denen laut der australischen Herstellerfirma Arnott’s mehr als 35 Millionen Packungen pro Jahr verkauft werden. Sie sind in verschiedenen  Geschmacksrichtungen erhältlich, doch sollte man den Originalkeks unbedingt probieren. Dieser besteht aus zwei – mit geschmolzener Vollmilchschokolade ummantelten – Biskuitlagen, zwischen denen eine Schokoladenbuttercreme  eingebettet ist. Die traditionelle australische Art den Keks zu essen, ist der „Tim Tam Slam“. Dabei beißt man die diagonal gegenüberliegenden Ecken ab, taucht eine Ecke in Kaffee oder heiße Schokolade und nutzt den Keks als Strohhalm, um das Getränk zu trinken. 

Verkehrsschilder

Sicherlich darf eines der berühmten gelben Verkehrsschilder, das vor dem Überqueren der einheimischen Tiere warnt, als Mitbringsel in keinem Reisegepäck fehlen. Sie sind in verschiedenen Größen, Stilen, Materialien und Formaten erhältlich – egal ob als Pin, Aufnäher, Plastik- oder Metallschild, Aufkleber oder Magnet.

Achtung Kangaroos Verkehrsschild aus Australien

Akubra-Hüte

Der weltbekannte echte Aussie Hut – der Akubra Hut – wurde sogar von Paul Hogan,  der die Filmfigur Crocodile Dundee spielte, getragen. Kaninchenhaar wird unter aufwenidgen Verarbeitungstechniken zu Filz verarbeitet und macht den Hut sehr robust. Es ist ein schönes Souvenir für alle Hutliebhaber, die einen langlebigen Hut haben möchten. Dabei haben sie die Auswahl zwischen  verschiedenen Anfertigungsmodellen: Cattleman, Stockmann oder Down Under.

Bumerang

Der Bumerang, ursprünglich  von der indigenen Bevölkerung als Jagdwaffe verwendet,  ist ein schöner Kunstgegenstand, der meist mit schönen Dotpaintings von den Ureinwohnern Australiens bemalt wird und biete sich perfekt als Mitbringsel für Kinder an.

Flaschen- und Dosenkühler – Stubby Cooler

Ganz klassisch und kaum wegzudenken, ist der Flaschenkühler für das Lieblingsgetränk der Australier. Doch ist es nicht nur ein nützliches Utensil für Biertrinker, sondern kann auch für ein Erfrischungsgetränk aus der Dosen verwendet werden. Die sogenannten „Stubby Cooler“ sind  aus einem angenehmen Neoprenmantel gefertigt, der das Bier lange kühl hält. 

Aborigines Malerei

Weltweit sind die Dotpaintings und Röntgenmalerei der Ureinwohner Australiens im Trend. In Touristeninformationen, Kunstgalerien und in Souvenirshops sind die unterschiedlichsten Dotpaintings in allen Preisklassen erwerbbar. Möchte man sicherstellen, dass man ein Original erhält, kauft es bestenfalls  in Orten, wo die indigener Population stärker vertreten ist. Zu empfehlen ist Alice Springs – das kulturelle Zentrum – aber auch der Darwin und Umgebung bietet sich für den Kauf eines Gemäldes an. Grundsätzlich ist das Northern Territory Australiens hinsichtlich des Erwerbs indigener Kunsthandwerke meist eine kluge Wahl. Wer die Arbeit der Künstler honorieren möchte, hält Ausschau nach Kunstgalerien, die in privatem oder institutionellem Besitz der Aborigines sind, da diese Aussteller die Künstler meist persönlich kennen und ihnen den Ertragsanteil auszahlen.   

Didgeridoo

Ohne Frage ist es eines der beliebtesten Mitbringsel schlechthin. Bei der Auswahl hat der Käufer die Qual der Wahl, denn es gibt die unterschiedlichsten Größen, Klangrichtungen, Bemalungen und Holzarten. Hier gilt ebenfalls, dass Didgeridoo bestenfalls dort erworben werden,  wo die indigene Population stärker vertreten ist.

Lucas Paw Paw

Bei Lucas Paw Paw handelt es sich um eine, aus Papaya hergestellte, Salbe, die vielerlei Verwendungszweck findet. Als beliebtes Allheilmittel wird sie für oberflächliche Verbrennungen, Wunden, raue Versen,  Ausschläge, Insektenstiche oder als Lippenbalsam verwendet.

Hinweis

Bitte prüfen Sie vor jeder Einreise in ihr Heimatland die gesetzlichen Bestimmungen  der Waren, die eingeführt werden dürfen. Viele Urlauber wissen oft nicht, dass es sich bei ihren Souvenirs um Dinge handelt, deren Einfuhr strikt verboten ist. Die Liste der verbotenen Waren reicht von Plagiaten über Muscheln, Tonscherben und anderen tierische Produkten bis hin zur Kartoffel. Daher prüfen Sie bitte vor Einreise die Einfuhrverbote gewissenhaft, um ein böses Erwachen am Flughafenzoll zu vermeiden.

Die Ville in La Romana und die Siedlung Casa de Campo (Dominikanischen Republik)

Vor einiger Zeit war ich selbst auf einer Reise, bei der ich mehrere Wochen in der Dominikanischen Republik verbrachte. In einer der größten Städte der Karibik habe ich eine wunderschöne Villa gemietet und dort das Leben genossen.

La Romana

Die Stadt von der ich spreche heißt La Romana – Wikipedia und war 2012 mit ihren 227.000 Einwohnern die drittgrößte Stadt der Dominikanischen Republik. Sie wurde im Jahr 1897 als Öl-Stadt gegründet und für 20 Jahre war dies ihr vorrangiger Wirtschaftssektor. Erst 1917 mit dem Bau einer Zuckermühle durch italienische Immigranten begann sich die Wirtschaft rapide in Richtung Zucker Produktion zu verlagern. Ungefähr zur selben Zeit stiegen die Zuckerpreise weltweit und das blühende Geschäft lockte viele Arbeiter aus anderen Teilen des Landes nach La Romana. Um 1970 – 1980 wurde schließlich eines der größten und exklusivsten Touristen Resorts in der Dominikanischen Republik gebaut: Casa de Campo.
La Romana unterscheidet sich in vielen Bereichen von den typischen Städten in Dominicana. Der Großteil der Stadt ist im Besitz der Central Romana Corporation und nahezu 100% der Bewohner sind in einem Arbeitsverhältnis beschäftigt.

Tukan auf Bambus

 

Casa de Campo

Ich habe La Romana nicht zufällig gewählt, denn diese Stadt und ihre Umgebung hat eine große Vergangenheit. In unmittelbarer Nähe befindet sich eine private Siedlung – Casa de Campo. Hier gibt es zahlreiche Villen und diverse Prominente verbringen hier abgeschottet von der Aussenwelt ihre Zeit. Teil dieser Siedlung ist ein Künstlerdorf namens Altos de Chavón, in welchem 1994 Michaeal Jackson und Lisa Marie Presley heirateten (die Ehe hielt allerdings nur bis November 1996).
Casa de Campo ist eines des angesehensten Resorts in der Dominikanischen Republik und ist besonders für seinen von Pete Dye designten Golfplatz, welcher in der Regel unter den Top 50 weltweit ist, bekannt.

Die Villa

Ich bin großer Fan von altmodischen Villen, besonders dann, wenn diese mit wunderschönem Ausblick am Meer liegen. Meine Ville in Casa de Campo war eben solch eine und sie war einfach fantastisch. Zwei der Schlafzimmer waren Richtung Osten ausgerichtet und eines in Richtung Westen. Ich persönlich liebe es zusammen mit einer hübschen Dame den Sonnenuntergang während einem wilden Abenteuer im Bett zu genießen, doch auch das Gefühl, wenn die Sonne morgens im Bett die nackte Haut wärmt ist wunderbar.
Hier ein kleiner Überblick, was die Villa noch zu bieten hatte:

  • Billiard-Zimmer
  • Kleiner Innenpool
  • Großer Außenpool mit Whirlpool
  • Bibliothek (überwiegend in Spanisch)
  • Weinkeller
  • „Surf-Museum“

villa-in-romana-dominicana

Alles in allem war diese Ville eine der schönsten, in denen ich bisher meine Zeit verbracht habe und ich werde in nächster Zeit mit Sicherheit noch einmal dorthin zurückkehren.

Trotzdem muss ich aufpassen, dass ich mich nicht von solchen Orten verführen lasse, denn auch ich bin nur ein Mensch und wer würde nicht gerne den Rest seiner Tage in einer solchen Villa verbringen? Doch die Welt hat noch so vieles mehr zu bieten und ich würde am Ende meines Lebtages einfach nicht glücklich sein, wenn ich nicht so viel wie möglich davon mit eigenen Augen gesehen hätte.

Diese Erfahrung hat mir wieder einmal klar gemacht, wie schwer es für die Menschen ist sich loszulösen und einfach auf Abenteuerreise zu gehen, wenn wer es zu Hause komfortabel hat, der bleibt eben auch gerne dort. Ich kann an dieser Stelle nur sagen, dass es sich für jeden Menschen lohnen wird zumindest ab und an die Welt zu bereisen und sich auf Neues einzulassen. Macht nicht den Fehler ein Leben lang für ein angenehmes Leben zu arbeiten und nicht einmal das echte Leben in der Natur zu genießen.

Noch mehr von der Dominikanischen Republik gibt es in diesem Video-Reisebericht.

Urlaubsbericht – La Romana 2013 (Video)

Dieses 16 Minuten Video von Erwin Hantmann zeigt einige Eindrücke aus La Romana und Umgebung, sowie dem erstklassigen „Hotel Dreams“.

Es geht los mit dem Flug und einer Übersicht, wo genau La Romana eigentlich liegt, anschließend werden in Bildern viele verschiedene Eindrücke vermittelt, von den Zimmern im Hotel über Vorführungen des Abendprogramms bis hin zu spannenden Ausflügen.

Urlaubsbericht – Boca Chica in der Dominikanischen Republik

Hier ein kurzer Boca Chica Urlaubsbericht von Wolfram Brune, der in seinem selbstgemachten 15-Minuten Video einen netten, interessanten und beizeiten witzigen Einblick in seinen Urlaub in der Dominikanischen Republik im Januar 2011 gibt.

Angefangen bei seiner Ankunft und den schwerbewachten Stacheldraht-Mauern rund um das Hotel über seine Erfahrung mit dem Klischee der Deutschen-Dominikanischen-Republik bis hin zu dem Ablauf eines typischen Sonntags der Einheimischen berichtet Herr Brune von seinen Erlebnissen. In seinem Video erwartet dich unter anderem:

  • was wirklich an den Massentourismus Klischees dran ist
  • ob es ausserhalb der Hotelanlagen tatsächlich gefährlich ist
  • die Tätigkeiten der Polizei in Boca Chica
  • was sich hinter Erika’s Reisebüro verbirgt
  • wie ein Gottesdienst in einer einheimischen Kirche abläuft
  • ein Interview mit einem lizensierten Strandverkäufer, der drei Kinder, aber nur eine Frau hat
  • ein Feuerwehreinsatz aufgrund eines plötzlichen Brandes
  • nett anzusehende Beachgirls unter Palmen

Dominikanische Republik – Von der Neue Welt Kolonie zum Massentourismus

Im Jahr 1492 setzte Kolumbus zum ersten Mal seinen Fuß auf die westindische Insel und gründete dort die erste spanische Kolonie in der Neuen Welt, indem er aus den Überresten der aufgelaufenen Santa Maria eine spanische Festung erbaute – La Navidad. Der Name dieser Kolonie des spanischen Königreichs war La Isla Española oder Hispaniola.

Das Land ist nicht sehr heiß und in jeder Hinsicht unbeschreiblich gut. Überall sieht man Felder und Täler… In ganz Kastilien gibt es kein Land, das mit dieser Gegend an Schönheit und Fruchtbarkeit vergleichbar wäre.

Genau 200 Jahre später: Nach der Französischen Revolution wurden 1792 im französischen Teil des Eilandes schließlich die Sklaven freigelassen, und der ehemalige Leibeigene Jean-Jacques Dessalines errichtete die erste schwarze Republik Amerikas, die sich jedoch rasch in eine Diktatur verwandelte. Es war nicht die erste Diktatur auf der Insel, und es blieb auch nicht die letzte.

Im 20. Jh. führten die beiden Diktatoren Papa und Baby Doc Haiti zu trauriger Berühmtheit; Trujillo tat auf der dominikanischen Seite der Insel dasselbe. Die demokratisch gewählte Regierung von Père Aristide wurde nach wenigen Monaten mit einem Militärputsch gestürzt, und Abertausende von Haitianern flüchteten über das Meer nach Cuba und in den Süden der USA. Das von den USA gegen die Militärregierung verhängte Embargo machte die vom Schwarzmarkt profitierenden reichen Haitianer noch reicher und die Armen noch ärmer. Heutzutage liegt die einst auf Haiti florierende Tourismusindustrie nahezu am Boden, während die früher als Zuckerstaat vegetierende Dominikanische Republik ein Tourismusmagnet geworden ist – die Rollen haben sich vertauscht. Trotzdem lohnt auch ein Besuch in Haiti der ehemaligen »Perle der Antillen«.

Um die von Kolumbus und vielen Reisenden gerühmte Schönheit des Landes über das 20. Jh. hinaus zu erhalten, hat die Dominikanische Republik eine Reihe von Gesetzen erlassen, wie z. B. das Verbot, Bäume zu fällen, und die Vorschrift, Häuser und Hotels nicht über Palmenhöhe zu bauen – man versucht, die Fehler der ersten Jahre des Tourismus-Booms nicht zu wiederholen.

 

Tourismus Strand der Dominikanischen Republik

Hispaniola und die Dominikanische Republik als Tourismus Ziel

 

Noch vor gut zehn Jahren war die Dominikanische Republik touristisches Neuland und weitgehend unerschlossen, heute taucht sie in jedem Katalog auf und kämpft gegen den Ruf, ein billiges Massenreiseziel zu sein, an dem lediglich die Strände interessant sind. Tatsächlich ist der Tourismus neben der Landwirtschaft mittlerweile die Haupteinnahmequelle des Landes; die Küsten des subtropischen Paradieses locken rund 600.000 Touristen pro Jahr allein aus Deutschland in die Dominikanische Republik, insgesamt machen rund 2 Mio. Menschen alljährlich hier Bilderbuchurlaub unter Palmen. Doch trotz der vielen Hotelbetten ist die Insel durchaus nicht zugebaut oder gar von Touristen überschwemmt. Die meisten Urlauber halten sich in den komfortablen all-inclusive-Resorts an der Nordküste und im Osten der Insel auf, wo die Strände von Punta Cana karibisches »Badewannengefühl« versprechen (und einhalten). Der Traum vom Garten Eden wird hier Wirklichkeit, inklusive Drinks, Animation, Rundum-Service und abgezählter Badetücher für den Strand.

Hispaniola ist übrigens auch die Insel mit den meisten Namen: Die Indianer nannten sie Aytí (Bergiges Land) oder Quisqueya; als französische Kolonie nannte man sie Saint Domingue; unter den Spaniern hieß sie zeitweise Santo Domingo und seit der Unabhängigkeit Dominikanische Republik. Der häßlichste Name ist das im Katalogjargon übliche Kürzel »DomRep« – dann schon lieber die Kurzform »Dominicana«. Doch wie immer man das Land nennt: Wenn man die Touristenghettos verläßt und sich für die Kultur, die Geschichte oder die vielfältigen Schönheiten des Landes interessiert, wird man auch den herzlichen und gastfreundlichen Bewohnern begegnen.

Doch wer nur in den Tourismusreservaten bleibt, wird von den Schönheiten des Landes wenig sehen und von der Richtigkeit des Karibik-Klischees überzeugt sein. Dabei hat die Insel entschieden mehr zu bieten als Katalog-Idylle.

Wilde Natur in der Dominikanischen Republik

Zur karibischen Lebensfreude gehört vor allem die Musik; der Merengue ist eine Art musikalisches Markenzeichen der Dominikanischen Republik geworden, ein allgegenwärtiges, akustisches Lebenselixier. Ursprünglich ein Modetanz der Salons des 19. Jh., wanderte er schnell auf die Straßen und wurde zum musikalischen Sprachrohr der Vorstädte. Heute schallen rasend schnelle oder verführerisch schmalzige Merengues aus den Lautsprechern an Swimming-Pools, in Geschäften, Restaurants und Kneipen sowie aus Ghettoblustern nachts an der Uferpromenade von Santo Domingo – kaum jemand kann sich dem Charme der erotischen Hüftschwünge entziehen… Besonders gilt das für den traditionellen Karneval im Februar und August, wenn Hunderte von dämonisch maskierten Teufeln durch die Straßen tanzen und springen und ganze Stadtviertel zur Bühne für ein farbenprächtiges und lautstarkes Spektakel werden, in das Touristen ohne weiteres integriert werden.